Die neuen Schülersprecher/-innen am HFG im Interview

Die neuen Schülersprecher/-innen am HFG im Interview

Die neuen Schülersprecher/-innen sind im Amt. Wer sind sie? Was hat sie bewogen, sich für die SMV einzusetzen und welche Ziele haben sie sich gesteckt? – In unserem Interview könnt ihr nachlesen, wer eure Interessen im aktuellen Schuljahr vertritt und was ihnen besonders wichtig ist.

HFGwaaf!: Stell dich doch mal kurz vor!

Andreas Rank, 10a, erster Schülersprecher: Ich bin der Andreas, bin 15 Jahre alt, gehe in die 10. Klasse und bin jetzt seit kurzem Schülersprecher.

Magdalena Krantz, Q12, zweite Schülersprecherin: Ich bin die Magda Krantz, gehe in die Q12 und bin 17 Jahre alt. Ich bin jetzt zum dritten Mal Schülersprechern. In meiner Freizeit spiele ich gerne Fußball und Klavier und mache auch viele soziale Sachen mit, wie zum Beispiel den Jugendtreff in Lichtenberg leiten.

Simon Hader, Q12, dritter Schülersprecher: Also mein Name ist Simon Hader, ich bin 18 Jahre alt. In meiner Freizeit feiere ich gerne, mache aber vor allem Bilder von meinen Freunden und meinen Outfits, um Momente festzuhalten.

HFGwaaf!: Warum hast du dich dazu entschieden, als Schülersprecher/in zu kandidieren?

Andreas: Einmal wegen der Magda, die auf mich zugekommen ist und gefragt hat, ob ich es machen will, und wegen der Flo aus meiner Klasse, die mich unterstützt hat.

Magdalena: Für mich ist wichtig, dass an der Schule alles läuft, alle Projekte. Allgemein bin ich jemand, die gerne Verantwortung übernimmt und mit anpackt, auch wenn es dieses Jahr relativ viel wird mit meinem Abi.

Simon: Wirklich entschieden habe ich mich nicht dazu, es war ja die Klassensprecherkonferenz. Ich wurde gefragt, ob ich aufgestellt werden soll. Ich sagte dann aber: „Nee, muss jetzt eigentlich nicht sein“. Dann hat mich halt noch die Magda gefragt und dann habe ich mir gedacht: „Komm, stellst dich halt mal auf“. Ich hab’s eigentlich auch nicht erwartet, dass ich dritter Schülersprecher werde, aber ich hatte schon immer eine große Klappe und hab mich auch für meine Ziele eingesetzt, deswegen fand ich es dann irgendwie auch passend.

HFGwaaf!: Hast du jetzt schon eine Idee, für was du dich als Erstes einsetzen möchtest?

Andreas: Das Indiaca, das ist es jetzt in Planung, dass wir einen Koffer mit Materialien an die Schule holen, und dass das dann im Sportunterricht ein bisschen integriert wird.

Magdalena: Wir wollen dieses Jahr die SMV neu strukturieren und wieder aufbauen, weil das durch Corona zu kurz gekommen ist. Der SMV-Tag soll dieses Jahr auch größer werden, damit mehr Schüler*innen mitreden können. Vielleicht starten wir ja was Neues, auch wenn noch nicht klar ist was genau.

Simon: Was mir persönlich wichtig ist, ist die digitale Medienkompetenz, dass man sich dann einfach mit einem Laptop ins Klassenzimmer setzen kann. Es wird auch schon besprochen, wir sind aber dennoch ziemlich weit hinter anderen Schulen. Ich find’s aber gut, dass wir den Schritt machen wollen.

HFGwaaf!: Wie, denkst du, wird die Zusammenarbeit mit den anderen Schülersprechern funktionieren?

Andreas: Mir wurde auch gerade gesagt, dass ein Freund von mir an der Realschule Schülersprecher geworden ist. Ich glaube da kann man sich gut miteinander absprechen und ein paar Sachen zusammen machen.

Magdalena: Den Simon kenne ich ja schon lange und mit dem Andi komme ich auch sehr gut zurecht. Die Emma ist dieses Jahr auch dabei und packt auch mit an. Wir sind jetzt schon ein richtig gutes Team, also sehr gut eigentlich.

Simon: Ach, die wird gut funktionieren, weil ich da auch ein großes Lob an die Magda aussprechen muss. Sie hat auch schon Sachen eingeleitet mit Andreas und mir. Bald ist auch das erste Treffen, wo wir gemeinsam Dinge planen werden.

HFGwaaf!: Wenn alles so läuft, wie du es dir vorstellst, was hat sich dann bis Ende des Schuljahres geändert?

Andreas: Also dass Indiaca im Sportunterricht ist, dass wir mit der Realschule die SMV-Aktionen alle zusammen gemacht haben, und dass, wenn noch was übers Schuljahr aufgekommen ist, dass wir es dann einfach umgesetzt haben.

Magdalena: Geändert hat sich, dass die SMV eine klare Struktur hat, dass nicht immer ein bis drei Schüler*innen alles auf die Beine stellen, dass es ein richtig cooles Team wird. Vielleicht schließen wir auch mal das Thema „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ ab, dass wir uns damit wirklich identifizieren können.

Simon: Bis Ende des Schuljahres wünsch ich mir erstmal, dass ich Abitur habe. Aber ich wünsch mir, dass ein paar Wünsche von Schülern, ähnlich wie dem Wasserspender, auch vielleicht Internet – zumindest für die Oberstufe – umgesetzt werden können. Oder halt generell mehr Arbeit mit Medien.

Auch unsere neugewählte Junior-Schülersprecherin darf natürlich nicht fehlen…

HFGwaaf!: Stell die doch mal kurz vor!

Emma Staufer, 7a, Junior-Schülersprecherin: Ich bin die Emma Staufer, ich gehe in die 7a und bin 13 Jahre alt. Meine Hobbys sind Schwimmen, Reiten, Klavier spielen und Tennis.  

HFGwaaf!: Warum hast du dich dazu entschieden, als Junior-Schülersprecherin zu kandidieren?

Emma: Ich find es wichtig, dass auch die Unterstufe vertreten wird und nicht nur die Oberstufe, weil aus den 5. bis 7. Klassen kein Schülersprecher gewählt werden darf, und ich wollte mich aufstellen lassen, weil ich schon relativ viel Erfahrung hier an der Schule habe. Ich kann auch gut mit Menschen umgehen und will gerne helfen.

HFGwaaf!: Hast du jetzt schon eine Idee, für was du dich als Erstes einsetzen möchtest?

Emma: Ich will als Erstes den Tischkicker wieder herrichten, der draußen in der Hütte steht, weil mir mein Bruder auch gesagt hat, dass der schon ein bisschen kaputt ist.

HFGwaaf!: Du bist allein Junior-Schülersprecherin. Denkst du, dass das für dich eher ein Vorteil oder ein Nachteil ist?

Emma: Ich denke, ich werde von keinen Lehrern dadurch bevorzugt, ich bin ja immer noch eine ganz normale Schülerin. Ich denke, es wird einfach ein bisschen anstrengender, weil ich mich um Sachen kümmern muss und mich auch in der Freizeit mehr mit der Schule beschäftigen muss.

HFGwaaf!: Wenn alles so läuft, wie du es dir vorstellst, was hat sich dann bis zum Ende des Schuljahres geändert?

Emma: Auf jeden Fall, dass der Tischkicker wieder in Betrieb genommen werden kann, dass es ab nächstem Jahr vielleicht noch einen zweiten Junior-Schülersprecher gibt, damit die Stimmen gleich verteilt werden können und dass es weniger kleine Probleme gibt.

Wir bedanken uns bei allen Schülersprechern für das Interview und wünschen ihnen viel Erfolg bei ihren Vorhaben.

Die Interviews wurden geführt von Maja Hader, Paula Stojanov und Maria Martin.

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