Zehn Tipps, um der Umwelt etwas Gutes zu tun

Juli 1, 2020 Von Hfgwaaf

Hier zeigen wir dir ein paar einfache Tipps, mit denen du einen kleinen (aber wichtigen) Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt und dem Verlangsamen des Klimawandels leisten kannst. Außerdem gibt es hier auch ein paar interessante und schockierende Zahlen über die derzeitige Entwicklung der Umwelt und welche entscheidende Rolle jeder einzelne von uns dabei spielt.

1. Vermeidet Plastik und Aluminium!

Jeder von uns wird sich jetzt denken, das geht doch gar nicht, ganz ohne Plastik zu leben. Das mag sein, aber es ist möglich, mit kaum Plastik und Aluminium zu leben. In der heutigen Zeit gibt es immer mehr Möglichkeiten, die auf umweltbewusstere Methoden zurückgreifen. Wenn ihr zum Beispiel einkaufen geht, dann packt euren Apfel nicht in den Plastikbeutel, sondern kauft euch für einen Euro einen Stoffbeutel, den man erstens öfter benutzen kann und mit dem man auch Leben rettet. 

Hier siehst du eine glückliche Robbe in ihrem natürlichen Lebnsraum.
Hier siehst du eine Robbe, die wegen unserem Müll beinahe ihr Leben verloren hätte.
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Tonnen Plastik produizieren wir jährlich.
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Prozent werden davon nur durchschnittlich recycelt.

2. Trennt euren Müll

Müll trennen ist ja eigentlich gar nicht so schwer, dennoch halten sich mehrere tausend Haushalte täglich nicht daran. Und warum? Weil man keine Lust hat, seinen Müll zu sortieren und sich mit ihm zu befassen, Hauptsache weg damit und gleich wieder neuen Müll produzieren. Doch so geht das nicht, denn wenn wir uns nicht an die Trennung von Müll halten und nicht voll hinter diesem Motto stehen, dann wird unsere Welt bald in Müll ersticken. Denn ein Recycling von unterschiedlichen Stoffen ist dann nicht möglich, wenn keine durchgängige Trennung von einigen Stoffen gewährleistet ist. Und dann wird unser Müll in die Meere oder die Umwelt gelangen und gefährdet dadurch unser Ökosystem.

Hier habt ihr noch einmal eine Übersicht, wie man richtig Müll trennt:

Quelle: MWG-Blog

3. Schaltet eure elektronischen Geräte ganz aus...

Diesen Tipp könnt ihr sofort umsetzen, denn während euer Handy sinnlos in der Schule in eurer Tasche auf Standby-Modus gestellt ist, dann schaltet es doch einfach gleich komplett aus. Das spart nämlich deutlich an Energie, dadurch schützt ihr nur nicht unsere Umwelt, sondern schont auch euren Handy-Akku. Also profitiert ihr sogar noch davon und in der Schule ist es sowieso egal, ob das Handy komplett ausgeschaltet ist, denn wir dürfen es sowieso nicht benutzen.

4. Trinkt auch mal Leitungswasser!

Dadurch könnt ihr unglaublich viel Plastik vermeiden, denn die meisten Flaschen bestehen aus Plastik. Dies schadet nicht nur unserer Umwelt ,sondern auch unserem Körper, denn durch die sogenannten PET-Flasche gelangt auch ein kleiner Anteil an Mikroplastik in unsere Körper. Jedem sollte jedoch bewusst sein, dass dies nicht unbedingt gesund für unseren Körper ist. Wenn ihr jetzt jedoch denkt, dass Leitungswasser doch gar nicht schmeckt und ich auch nicht auf mein Lieblingsgetränk verzichten kann, dann informiert euch doch einfach mal im Internet über diese Thema. Inzwischen gibt es nämlich unendlich viele Anbieter, die es dir ermöglichen in dein Leitungswasser Kohlensäure zu zugeben oder auch ganz einfach deine eigene Cola herzustellen. Außerdem ist dies meistens kostengünstiger als die Getränke im Laden zukaufen und du sparst dir auch ebenfalls das Tragen der Flaschen nach Hause.

 

Rund 5 Gramm Mikroplastik gelangt wöchentlich in unseren Körper, dass entspricht ungefähr der Masse einer Kreditkarte!

5. Kauft Lebensmittel aus der Region...

Stellt euch vor ihr steht im Supermarkt und ihr wollt leckere Orangen kaufen, ihr nehmt natürlich die günstigeren Orangen und setzt dann euren Einkauf fort. Dabei habt ihr jedoch kein einziges mal auf das Herkunftsland geachtet und so geht es ganz vielen Menschen bei ihren alltäglichen Einkäufen. Sie nehemen immer die günstigsten Artikel, machen sich jedoch nie Gedanken darüber, wie zum Beispiel in unserem Fall ein Kilo Orangen für 50 Cent nach Deutschland gekommen ist. Meistens werden sie nämlich mit riesigen Containerschiffen zu uns nach Deutschland gebracht und werden dort durch LKWs in unsere Supermärkte geliefert, nur das wir immer die allerbesten Produkte und immer volle Regale vorfinden und das für einen möglichst geringen Preis. Dabei brauchen wir das eigentlich gar nicht, denn wir in Deutschland haben idealen Bedingungen für einen regionalen Einkauf, bei uns wachsen jegliche Gemüsesorten und wir können auch Äpfel, Birnen oder Kirschen aus unseren heimischen Gärten ernten. Dadurch wissen wir nicht nur, woher unsere Lebensmittel kommen und unter welchen Umständen sie produziert werden, sondern wir tragen auch dazu bei, den Klimawandel zu verlangsamen.

 

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Tonnen Nahrungsmittel werden jährlich nach Deutschland eingeflogen.

6. Benutzt nicht immer das Auto!

Leider ist das bei uns ein bisschen schwierig, da wir keine Straßenbahnen oder U-Bahnen haben und auch nicht unbedingt übeall mit dem Zug hinfahren könne. Dennoch könnt ihr auch diesen Tipp befolgen, indem ihr zum Beispiel euch nicht extra immer zur Schule fahren lasst, sondern ab und an auch mal mit dem Bus fahrt oder wenn es nicht allzu weit weg ist, könnt ihr auch mal mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Außerdem könnt ihr auch in größeren Städten wie München mit den öffentlichen Verkehrsmittel reisen, meist gibt es dort auch attraktive Angebote, die es euch zum Beispiel ermöglichen, kostengünstiger gewisse Sehenswürdigkeiten oder Mussen zu besuchen.

Hier gibt es noch 3 einfache Tipps, die leicht zu befolgen sind und dennoch unsere Umwelt verbessern...

7. Schaltet immer das Licht und die Heizung aus, wenn ihr euch gerade nicht in diesem Raum aufhaltet. Achtet auch immer in der Schule darauf, ob in eurem Klassenzimmer Licht brennt, obwohl ihr es gar nicht braucht oder den Raum gerade verlasst.

8. Schmeißt auch immer euren Müll weg und solltet ihr Müll von anderen finden, dann weist die entsprechenden Menschen darauf hin oder schmeißt den Müll in einen Mülleimer. Dies ist vielleicht in manchen Fällen ein bisschen ekelig, aber ihr schützt damit unsere Natur und dann sollte dies auch selbsterständlich sein.

9. Einer der meist verbreitesten Tipps: Spart Wasser! Damit meinen wir jedoch nicht, krampfhaft auf Wasser zu verzichten, sondern einfach gewissenvoll mit dem Wasser umzugehen und es nicht unnötig zu verbrauchen. Denn es gibt weltweit Menschen, die nicht diesen Luxus haben, den Wasserhahn aufzudrehen und Wasser in großen Mengen benutzen zu können.

10. Und ein letzter Tipp: Benutzt manche Gegenstände öfters und schmeißt sie nicht einfach nach dem ersten Gabrauch direkt in den Müll. Wenn ihr euch fragt, wie man zum Beispiel eine PET-Flasche wiederverwenden kann? Dann schaut doch einfach mal im Internet, dort gibt es oft sehr krative und nützliche Ideen.

 

Wir hoffen wir konnten euch ein paar nützliche Tipps präsentieren und euch auch vielleicht zum Nachdenken anregen. Denn die Umwelt und der Klimawandel sind ernste Themen mit denen WIR uns vor allem auseinandersetzen müssen.

Wie lautet deine Meinung zum Klimawandel und zur Zerstörung der Umwelt durch den Menschen? Schreib sie doch mal unten in die Kommemtare und lass uns darüber diskutieren.